Der neue Kreisvorstand der SPD Mittelsachsen Am vergangenen Samstag fand in Bockelwitz der ordentliche Parteitag der SPD Mittelsachsen statt. Im Mittelpunkt stand die Wahl des Vorstandes. Mit 89,1 Prozent wurde der bisherige Vorsitzende und SPD- Landtagsabgeordnete Henning Homann in seinem Amt bestätigt. In seiner Rede zu den 55 Delegierten betonte er die enorme Leistung, die seit der Gründung des Kreisverbandes geleistet worden sei und lobt die Erfolge sozialdemokratischer Politik im Landkreis.
„Unser Engagement für den Kommunalkombi, den Erhalt von Kinder- und Jugendeinrichtungen sowie die Bekämpfung von Rechtsextremismus und Gewalt waren wichtige Impulse für die Kreispolitik und werden von den Menschen anerkannt“ erklärt Homann und verwies auf die gute Öffentlichkeitsarbeit, auch im Internet.
In Hinblick auf die Landes- und Bundespolitik forderte Homann mehr personelle Kontinuität an der SPD- Spitze sowie ein stärkeres soziales Profil. „Die SPD ist vor allem die Partei der Arbeitnehmer, Familien und kleinen Leute. Hier müssen wir verloren gegangenes Vertrauen zurückgewinnen. Die unsoziale Politik von schwarz- gelb in Bund und Land zeigt, wie wichtig eine starke Sozialdemokratie ist.“ Statt Klientelpolitik sei eine stärkere Ausrichtung am Gemeinwohl notwenig.
Als stellvertretende Vorsitzende wurden die Freibergerin Dr. Simone Raatz sowie der Hainichener Kay Dramert gewählt. Dramert setzte sich in einer Kampfkandidatur gegen Simone Violka im zweiten Wahlgang durch. Der Ortsverein Freiberg stellt mit Daniel Rubes als Schatzmeister und Tommy Jehmlich als Schriftführer zwei weitere Vertreter in dem elfköpfigen Gremium. Als Beisitzer wurden SPD- Kreistagsfraktionschef Axel Buschmann aus Döbeln, Annemarie Jach aus Frankenberg, Simone Violka aus Penig, Evelyn Pegorer aus Claußnitz, Sylvio Wyschkon aus Neukirchen und Heike Röthling aus Eppendorf gewählt.
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